Mit digitalen Strategien zum Erfolg in der Produktion

Sechs Gründe, warum Sie sich jetzt damit beschäftigen sollten

 

Die Auftragsbücher sind voll, die Kunden zufrieden, das Geschäft läuft.  Also alles in Ordnung im mittelständischen Produktionsbetrieb, oder? Nicht unbedingt. Im Zuge der Digitalisierung wird es zu vielen Neuerungen kommen, die herkömmliche Produktionsstrukturen verändern werden, aber auch große Chancen mit sich bringen. Vorausschauendes Denken ist gefragt, um die kommenden Herausforderungen anpacken zu können und am Ball zu bleiben.


Nachholbedarf bei grundlegenden digitalen Prozessen

Große Unternehmen haben einen Vorsprung, da das Management neue Visionen entwickeln und Strategien für deren Umsetzung erarbeiten kann. Der Alltag in kleinen und mittelständischen Produktionsbetrieben sieht da ganz anders aus. Das Tagesgeschäft will bewältigt werden und verlangt allen Beteiligten viel ab, besonders bei florierender Auftragslage. Ein guter Chef zu sein und alle zufriedenzustellen – Mitarbeiter wie Kunden – ist eine enorme Aufgabe. Für strategische Planung bleibt meistens schlicht und ergreifend keine Zeit. So ist es kein Wunder, dass oft grundlegende digitale Prozesse noch nicht auf den Weg gebracht wurden. In vielen kleineren produzierenden Betrieben besteht ein großer Nachholbedarf. Angefangen bei der Betriebsdatenerfassung in der Produktion über die mobile Lagerverwaltung bis hin zur automatischen Eingangsrechnungsbearbeitung. Dies alles sind Grundlagen, um in Zukunft für neue Geschäftsprozesse und -modelle gewappnet zu sein.

 

Gewinnsteigerung durch optimierte Produktionsprozesse

Ein Vorteil der Digitalisierung besteht zunächst einmal in der Automatisierung alltäglicher zeitraubender Geschäftsprozesse. Eintönige Abläufe, die eigentlich keiner gerne macht und die noch dazu Fehlerquellen darstellen, können mühelos vereinfacht werden. Wer stundenlang manuelle Rechnungen erfasst hat, ist am Ende des Tages frustriert, wenn dann doch nicht alles geschafft wurde oder sich aufgrund falscher Eingaben Unregelmäßigkeiten auftun. Wenn alles miteinander vernetzt ist und Informationen dadurch immer in Echtzeit fließen können, dann erreichen Sie eine unglaubliche Steigerung der Transparenz. Und Transparenz ist viel mächtiger als Sie vielleicht vermutet haben. Sie bedeutet:

1.  Weniger gebundenes Kapital, denn Sie halten nur noch so viel Ware auf Lager, wie tatsächlich benötigt wird.

2.  Sie produzieren mehr, denn Sie können von nun an die Kapazitäten Ihrer Produktion besser planen und steuern. Maschinendaten oder die Ergebnisse Ihrer digitalen Rückmeldeterminals fließen sofort in Ihre Produktionssoftware ein.

3.  Sie können noch genauer kalkulieren, denn Sie kennen alle Ergebnisse der vergangenen Produktionen. Sie wissen jetzt, welche Artikel/Produkte wirklich gut laufen und welche eigentlich nur „Durchläufer“ waren. Ab jetzt können Sie sich noch stärker auf die 20% Ihrer Kunden konzentrieren, die 80% Ihres Ertrags ausmachen (mehr zum Pareto-Prinzip).

4.  Ihre Kollegen/innen im Büro können konzentrierter arbeiten. Sie sind effizienter, denn Plan- und Liefertermine, Bearbeitungsstände etc. können ab sofort jederzeit in Ihrer Software eingesehen werden. Das ständige Nachfragen im Lager oder der Produktion hat ein Ende.

5.  Sie müssen deutlich weniger Kunden anrufen, um sich für Terminverschiebungen zu entschuldigen oder Anfragen gar abzusagen. Sie werden auf der Zufriedenheitsskala Ihrer Kunden ein gutes Stück nach oben klettern.

6.  Sie und Ihr Team werden endlich die Zeit finden, um sich mit neuen Projekten zu beschäftigen. Ihr Wettbewerb schläft auch nicht. Es heißt also „am Ball bleiben“.

 

Apropos neue Projekte. Wir entwickeln uns immer mehr zu einer Servicegesellschaft. Das bedeutet, immer mehr komplexe Produkte werden nicht mehr verkauft, sondern deren eigentliche Funktion als Service angeboten. So wie man im Privathaushalt über die Waschmaschine spricht, welche nach der Anzahl der erfolgten Waschvorgänge abgerechnet wird, so spricht man im Geschäftsbereich von dem Roboter, der nur noch nach Laufzeit abgerechnet wird. Oder dem Industriebohrer, der nur noch nach Anzahl der Bohrungen fakturiert wird. Ein weiterer Vorteil dieses Modells: Ist ein Gerät defekt, so kümmert sich Ihr Vertragspartner um gleichwertigen Ersatz. Denn Sie haben ja nur die Funktion gebucht.

Kunden werden die Servicevariante zukünftig immer mehr bevorzugen, denn sind wir einmal ehrlich: Wir möchten nicht zwingend Besitzer einer Waschmaschine sein. Wir möchte einfach nur unsere Kleidung waschen. Diese Denkweise wird das berufliche Umfeld in den nächsten Jahren stark prägen und beeinflussen. Wer heute die Grundlagen dafür schafft, kann morgen  – auch als kleines Unternehmen – ganz vorne mit dabei sein.

 

Sie sehen, die Entwicklung bleibt spannend und die neuen Prozesse und Geschäftsmodelle werden jede Menge neue Daten produzieren. Diese intelligent zu nutzen, wird zu den Herausforderungen der Unternehmen gehören.


 

Es gibt viel zu tun und wir von UNIORG helfen Ihnen, es anzupacken. Nutzen Sie die Chance und finden Sie mit neuen Methoden wie Design Thinking heraus, wie Sie den Kunden Ihrer Kunden mit Ihrem Produkt ein noch besseres Serviceerlebnis bieten können. Melden Sie sich hier für ein erstes und natürlich kostenfreies Strategiegespräch mit uns an.


ÜBER DEN AUTOR

Manuela Krause
Marketing

Manuela Krause nimmt den UNIORG Slogan “Beratung mit Leidenschaft – emotional, digital” persönlich. Mit Leidenschaft verbindet sie die beiden Welten des traditionellen Marketings und der Generation Y und schaut von diesem Übergang aus mit Tatendrang und Visionskraft in die Zukunft: “Ich werde die Zukunft innovativ mitgestalten.”