Mit diesen 3 Tipps gewinnen Sie die Generation Y für Ihr Unternehmen!

 

Während wir uns in Teil 1 unserer Beitragsreihe damit beschäftigt haben, was die Generation Y antreibt, möchten wir Ihnen nun ganz konkrete Empfehlungen an die Hand geben. Hier kommen unsere drei Tipps, mit denen Sie die Generation Y für Ihr Unternehmen gewinnen:

  1. 1. Werden Sie zum Mentor!

Zuallererst schaffen Sie die Basis für ein erfolgversprechendes Miteinander mit der Generation Y. Das bedeutet: Seien Sie offen für Veränderungen! Und das nicht nur für Ihre Unternehmensprozesse oder den Einrichtungsstil Ihrer Büros. Wie heißt es so schön: Veränderung beginnt im Kopf. Auch die Rolle der Geschäftsführung wandelt sich immer mehr. Sie haben als Chef doch bereits bewiesen, dass Sie es können. Jetzt sind die anderen an der Reihe. Während man früher noch die Zügel in die Hand nahm und seine Aufgaben an das Team verteilte, so zeichnet einen guten Boss heute aus, dass er als Mentor für seine Schützlinge da ist und sie zur Eigenverantwortung ermutigt. Mehr zu diesem Thema werden wir in einem kommenden Beitrag veröffentlichen.

  1. 2. Schaffen Sie das passende Umfeld!

Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Arbeit 4.0. Sie müssen nicht sofort alles über den Haufen werfen. Aber geben Sie einzelnen Themen eine Chance. Ob der Home Office Arbeitsplatz für die junge Mutter in der Buchhaltung, der Fußball Kicker im Pausenraum oder die gemeinsame Facebook Gruppe. Schaffen Sie mehr Raum für Kommunikation und Miteinander.  Geben Sie den Mitarbeitern auch Zeit für Weiterbildung und die Entwicklung neuer Ideen. Warum nicht auch mal Meetings mit einem Spaziergang im Freien kombinieren? Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.  Hinterfragen Sie auch das Ambiente Ihrer Büros und Pausenräume. Ist es eher klassisch funktional? Was spricht dagegen, das Interior etwas aufzupeppen. Dabei verliert niemand. Selbst Mitarbeiter/innen, die keinen Wert darauf legen, werden sich unbewusst wohler fühlen. Binden Sie ggf. externe Unternehmen (Innenarchitekten, Coaches, etc.) zur Unterstützung ein.

  1. 3. Es ist Zeit für die Task Force!

Stellen Sie eine Task Force (Einsatzgruppe) zusammen. Idealerweise eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern/innen. Titel, wie Team- oder Abteilungsleiter spielen hierbei nur bedingt eine Rolle. Wählen Sie besser Personen, die bisher schon durch Verbesserungsvorschläge oder Eigeninitiative aufgefallen sind. Jetzt lassen Sie dieses Team die WARUM Frage stellen! Durchleuchten Sie dabei alle Bereiche Ihre Unternehmens und fragen Sie sich bei der Beurteilung der jeweiligen Prozesse immer wieder: Warum machen wir das? Ist dieser Prozess zielführend und wenn ja, ist er effizient? Sie werden stauen, wir häufig der Satz „Keine Ahnung, das machen wir schon immer so!“ oder „Das habe ich von meinem Vorgänger so übernommen.“ fallen wird. Aber damit ist es jetzt vorbei. Das Ergebnis Ihrer Task Force stellt nun eine Liste der Dinge dar, die Sie verändern sollten. Jetzt gilt es zu prüfen, ob Ihre bestehenden Softwarelösungen diese Anforderungen erfüllen können. Klar, dass wir das jetzt sagen aber oftmals muss einfach eine neue Unternehmenslösung her.

 

Dabei sprechen wir im Fall von SAP Business One heute schon eher von einer Unternehmensplattform. Denn auch als Unternehmen im Mittelstand müssen Sie heute in der Lage sein, mit einer Vielzahl an Services zu kommunizieren. Egal, ob der eigene Online Shop, Shops Ihrer Lieferanten, Speditionsanbindungen, EDI-Verfahren, Katalog Systeme, Kollaborations-Lösungen, Apps und vieles mehr. Ihr Business zu meistern, bedeutet immer mehr, Schnittstellen zu meistern. Ein Satz von Gerd Leohnhard (Futurist, Autor und CEO von Futures Agency) ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Er spiegelt aus meiner Sicht den aktuellen Trend und vermutlich auch den Ansporn der Generation Y bestens wieder:

„Alles, was automatisiert werden kann, wird automatisiert werden.“

In diesem Sinne – werden Sie bereit für die Generation Y. Denn eins ist Gewiss. Auch die Generation Z steht bereits in den Startlöchern, um die Berufswelt zu erobern. Die sogenannte YouTube Generation lebt heute im Alltag schon vollständig digital. Raten Sie einmal, welche Auswirkungen auf die Berufswelt das mit sich bringen wird? 🙂

 

 


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ÜBER DEN AUTOR

 

TORSTEN BRÄUER, Vertrieb UNIORG Gruppe, SAP Business One

Torsten Bräuer gehört zu den letzten Jahrgängen der Generation X. Er bezeichnet sich selbst als Digitalisierungs-Enthusiast. „Man muss sich auf die Chancen konzentrieren. Dank der Digitalisierung habe ich mein komplettes Büro immer und überall dabei. Für uns Verkäufer ist das einfach toll und schont auch noch die Umwelt.“

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