Kein Stress mehr mit den Töchtern!

Drei Fragen an Olaf Borke
(Senior Consultant SAP Business One, Projektleiter Konzernintegration)

 

Der Schlüssel für eine harmonische Zusammenarbeit von Mutterkonzern und Töchtern liegt letztlich in der erfolgreichen Integration. Mit erfahrenen Partnern und einer passenden Softwarelösung kann das schnell und kostengünstig gelingen. Olaf Borke hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Einführung eines einheitlichen ERP-Systems:

 

Welche Hauptprobleme stellen sich in nationalen und internationalen „Mutter-Tochter“-Beziehungen?

„Ein großer Bedarf besteht meist in Sachen Konzern-Reporting und Zentralisierung der Prozesse. Oft haben die einzelnen Niederlassungen jede ihr eigenes ERP-System und jeder kocht sozusagen sein eigenes Süppchen. Das erschwert vor allem den schnellen Informationsaustausch und die Transparenz, die so wichtig sind, wenn alle an einem Strang ziehen sollen. Es fehlt die gemeinsame Basis, die gemeinsame Sprache – wörtlich und im übertragenen Sinne – zur erfolgreichen Zusammenarbeit. Den Mutterkonzernen ist meist bewusst, dass ein einheitliches ERP-System her muss. Es gilt nur, die Töchter davon zu überzeugen.“

 

Was ist wichtig, um eine erfolgreichen Konzernintegration und die Einführung einer passenden ERP-Lösung ins Laufen zu bringen – wie unterstützen Sie Ihren Kunden?

„Zunächst einmal ist Vertrauen wichtig. Und zwar gleichermaßen zwischen Konzern und ERP-Anbieter, wie auch zwischen Konzern und Töchtern. Wir können hier aus unserer Erfahrung schöpfen, die Kunden auf häufige Probleme hinweisen und diese vermeiden. Beispielsweise ist es wichtig, dass Sie selbst Ihre Töchter bereits im Vorfeld auf die kommende Neuerung vorbereiten. Die Töchter möchten nicht erst von uns vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern möglichst offen am Entscheidungsprozess beteiligt werden. Andernfalls kann das Vertrauen in der Konzernfamilie empfindlich gestört werden – und das macht unsere Arbeit schwer bis unmöglich.
Wichtig im internationalen Rahmen ist dabei auch, die kulturellen Begebenheiten und die dadurch entstehenden Bedürfnisse zu berücksichtigen
Offenheit erleichtert die Einführung eines neuen ERP-Systems also ungemein, weil man dann bei den Töchtern nicht auf Widerstand stößt und keine langen Gespräche führen muss. Das spart Allen Zeit, Geld und Nerven.“

 

Zeit und Geld sind heute natürlich wichtige Faktoren. Wie hilft insbesondere UNIORG den Kunden, Zeit und Geld zu sparen? Wie sieht die Zusammenarbeit aus?

„Zunächst ist SAP Business One per se mit geringerem Kostenaufwand verbunden, als eine große ERP-Lösung und daher für kleine, wachsende und große Unternehmen gleichermaßen geeignet. Kleinere Konzerne oder Niederlassungen brauchen beispielsweise keine eigene IT-Abteilung und durch das Cloud-System ist der Zugriff auf Daten jederzeit möglich.
Darüberhinaus schauen wir uns, bevor wir die Sache konkret angehen, die einzelnen Niederlassungen unserer Kunden genau an und analysieren, wo es Sinn macht, ein neues ERP-System einzuführen. Dann besprechen wir das mit den Kunden und machen einen Plan.
Durch unsere langjährige Projektarbeit im In- und Ausland wissen wir in den meisten Bereichen, worauf wir achten müssen.“

 

TIPP
Die Erfahrung hat gezeigt: Je besser die Töchter vom Mutterkonzern auf die Neuerungen vorbereitet werden, umso schneller geht die ERP-Einführung, weil sie sich in ihrer Eigenständigkeit ernstgenommen fühlen und die Software-Experten bestmöglich unterstützen.
Dann kann so ein Projekt in etwa drei Monaten abgeschlossen sein.
Mehr zur optimalen Konzernintegration erfahren Sie in unserem Whitepaper.

 

 


 

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ÜBER DEN AUTOR

Manuela Krause
Marketing

Manuela Krause nimmt den UNIORG Slogan “Beratung mit Leidenschaft – emotional, digital” persönlich. Mit Leidenschaft verbindet sie die beiden Welten des traditionellen Marketings und der Generation Y und schaut von diesem Übergang aus mit Tatendrang und Visionskraft in die Zukunft: “Ich werde die Zukunft innovativ mitgestalten.”