Alle Jahre wieder… Stress vor Weihnachten

 

Oh je! Ein Blick auf den Kalender verrät: Nur noch wenige Tage und dann ist Weihnachten. Dabei wollten Sie in der letzten Woche doch noch so viel erledigt haben. Der Stapel auf dem Schreibtisch wird aber einfach nicht kleiner. Man nimmt sich einfach zu viel vor. Woran liegt das?

In unserer Vorstellung fühlt es sich gut an, wenn man weiß, dass die Dinge erledigt sind und man mit einem reinen Gewissen in den Urlaub geht. Die Praxis ist oft eine andere. Weil Sie eben nicht alle Aufgaben erledigen konnten, sind Sie gefrustet und nehmen womöglich das Gefühl der Unzufriedenheit aus dem Büro mit nach Hause. Und das spürt auch Ihre Familie. Das gemeinsame Schmücken des Weihnachtsbaum wird dann schnell zur Tortur. Oder aber Sie haben die letzten Wochen vor der Auszeit so gepowert, dass Ihr Körper Sie beim ersten Anzeichen von Ruhe ans Krankenbett fesselt. Sind Sie Tage später dann endlich wieder fit, so neigt sich der Urlaub schon wieder dem Ende. Ach herrje!

Wie geht man nun am besten vor?

Unser Tipp lautet: Lehnen Sie sich kurz zurück, atmen Sie tief durch und widmen Sie sich anschließend Ihrer Aufgabenliste.

 

Ganz gleich, ob digital oder analog. Falls Sie keine konkrete Liste haben, weil alle Themen in Ihrem Kopf herumschwirren, dann schreiben Sie alles auf! Picken Sie sich anschließend all die Punkte heraus, die wirklich wichtig sind. Wichtig bedeutet, dass es tatsächlich und kurzfristig eine positive Auswirkung für Sie, Ihr Unternehmen oder Ihre Abteilung hat, wenn Sie diese Aufgabe noch vor Weihnachten erledigen. Besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Teil dieser wirklich wichtigen Aufgaben an andere Kollegen/innen delegieren können, so tun Sie das. Alle anderen Aufgaben erledigen Sie selbst – zielstrebig und ohne sich ablenken zu lassen.

Nun werden mit Sicherheit noch Aufgaben auf Ihrer Liste stehen, die nach Ihrer neuen Einschätzung nicht wirklich wichtig, laut der Einschätzung anderer Personen aber dringend sind. Das können Kunden, Lieferanten oder Kollegen sein, die mal eben eine Antwort oder Zuarbeit brauchen. Jetzt müssen Sie Mut und Entschlossenheit beweisen. Sprechen Sie die Person/en offen an und bitten Sie darum, die Erledigung der Aufgaben auf einen späteren Termin zu verlegen. Sie werden stauen, in wie vielen Fällen das problemlos möglich ist. Denn oftmals ist es nicht das fehlende Verständnis Ihres Gegenübers, sondern das eigene schlechte Gewissen, dass Sie Aufgabe um Aufgabe auf Ihre Liste packen lässt.

 

Also, überlisten Sie sich selbst und gehen Sie es bewusst und strukturiert an! Sie werden dieses Gefühl „nicht alles erledigt, aber die Dinge im Griff zu haben“ mögen. Und nicht nur Sie werden sich besser fühlen – auch Ihre Liebsten zu Hause werden es Ihnen danken. 🙂

In diesem Sinne: Wir wünschen Ihnen eine wundervolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

 

P.S. Schauen Sie auch im Januar wieder rein, es lohnt sich!

 


 

Sie sind noch nicht Teil unserer Community und erhalten daher keine Info, wenn wir neue Beiträge veröffentlichen? Dann melden Sie sich jetzt kostenfrei an: Nichts verpassen!

 


ÜBER DEN AUTOR

Torsten Bräuer
Vertrieb

Torsten Bräuer gehört zu den letzten Jahrgängen der Generation X. Er bezeichnet sich selbst als Digitalisierungs-Enthusiast. „Man muss sich auf die Chancen konzentrieren. Dank der Digitalisierung habe ich mein komplettes Büro immer und überall dabei. Für uns Verkäufer ist das einfach toll und schont auch noch die Umwelt.“